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HANDREICHUNG

"Im Blick: Arbeit mit Konfirmand/-innen"

Die Ev. Kirche in Hessen und Nassau veröffentlicht eine Handreichung zu ihren neuen Leitlinien zur Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden - rechtzeitig zum Beginn des neuen Konfi-Kurses 2004/2005. Die print-Version wurde an alle Pfarrämter der EKHN verschickt. Bitte ordern Sie bei Bedarf nach (Melden Sie sich im RPA Giessen, Danke)


 
 

Die Online-Version ist bereits zugänglich. Hier finden Sie den kompletten Text der Handreichung nach Kapiteln aufgearbeitet, mit Links zu den Paragraphen der Leitlinien. Die relevanten Rechtstexte sind abruf- und downloadbar. Ausserdem eine große Anzahl von Formularen (Einladungen, Anmeldungen, Kontrakte, Liturgien zur Einführung/Verabschiedung ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen) und mehr, alles im Word- und PDF-Format. Ebenso ist der gesamte Texte der Handreichung sowie die Einzelkapitel downloadbar. Als Bonus gibt es die "Leitlinien" aufbereitet als Powerpoint -Präsentation.

Grundparadigma der Handreichung (und der "Leitlinien") ist der Perspektivenwechsel in der Konfi-Arbeit. Ein Textauszug:

"Konfirmandinnen und Konfirmanden überschreiten in der Entwicklung vomKinderglauben zu einem erwachsen werdenden Glauben auch den Horizont der Frageintention. Kinder fragen nach Gott in der Suche nach Lebenssicherheit, nicht in erster Linie in logisch-kritischer Absicht. Sie suchen verlässliche Beziehungen, auch zu Gott. Jugendliche hingegen müssen ihre religiösen Fragen und die religiösen Antworten in ihren je eigenen Lebensentwurf innerhalb der gegebenen Gesellschaft integrieren. Insofern steht in der Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden der christliche Glaube auf dem Prüfstand: Hat er für die Jugendlichen auf ihre Weise lebensdeutende Kraft? Dies muss die Leitfrage der Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden sein. Was einem 14-jährigen für sein späteres Leben als wichtig erscheinen soll, muss jetzt bereits relevant sein. Die Jugendlichen wollen sich aktiv beteiligen. Das gilt es zu fördern. Dies darf nicht funktionalisiert und vernutzt werden. Perspektivenwechsel hin zu den Jugendlichen bedeutet Ernstnehmen der Jugendlichen. "


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